142 | Warum Interessenten nicht mehr bei Freelancern kaufen (der Depressions-Frame ist schuld)
Shownotes
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In dieser Folge:
Viele fühlen sich nach Social Media ausgelaugt, entmutigt oder innerlich kleiner. Das ist kein persönliches Problem, sondern die Folge eines verbreiteten Musters in der Verkaufspsychologie: dem Depressions-Frame.
Diese Folge beleuchtet die Schattenseite psychologischen Marketings. Verkaufen über Angst, Scham und Dauerstress erzeugt keine stabile Nachfrage, sondern Unsicherheit, Rückzug und Konflikte. Im Fokus stehen fünf typische Angst-Muster, die potenzielle Kunden lähmen statt zu Entscheidungen zu führen, inklusive klarer Kriterien, wie sie erkannt und vermieden werden.
Fokusthemen
- Weshalb Angst-Marketing überdurchschnittlich oft zu No-Shows, Rückforderungen und rechtlichen Auseinandersetzungen führt
- Wie sich prüfen lässt, ob die eigene Kommunikation stärkt oder unterschwellig blockiert
- Wie Depressions-Frames systematisch identifiziert werden
Deine Marke sollte als Kompass Orientierung geben - kein Vernebler sein. Diese Folge zeigt, wie Kundeninteresse über Klarheit, Sicherheit und innere Zustimmung funktioniert.
Über Jasmin Di Pardo
Ich begleite Webdesigner, Grafiker und Texter dabei, sich mithilfe von Verkaufspsychologie und Storytelling so zu positionieren, dass Wunschkunden verlässlich anfragen. Ohne Kaltakquise, ohne Megafon-Marketing, mit organischen Strategien, die Vertrauen aufbauen und Zeit sparen.
Mein Background
- TÜV-zertifizierte Beraterin für Verkaufspsychologie
- Zertifizierte Business Development Managerin
- Mentorin und Dozentin
- B. Sc. Wirtschaftsinformatik
- Ehemalige Story- und Conversion-Webdesignerin
Kapitelübersicht 00:00 Warum Social Media häufig erschöpft 01:15 Verkaufspsychologie jenseits der Oberfläche: der Depressions-Frame 02:30 Muster 1: Erschöpfung als Normalzustand 04:10 Muster 2: Das Problem ohne Perspektive 05:45 Warum Negativität in Krisen besonders wirkt 07:15 Muster 3: Abwertung durch Vergleich 08:40 Muster 4: Sanfte Schuldumkehr 10:10 Konsequenzen für Verbindlichkeit und Zusammenarbeit 11:45 Rückforderungen und Konflikte als systemische Folge 13:30 Reputationsschaden und verlorene Wunschkunden 15:00 Muster 5: Hoffnung ohne Substanz 16:30 Der Gegenentwurf: Sicherheit statt Angst 18:15 Selbstprüfung: Orientierung oder Vernebelung 19:30 Abschluss: Marke als stabiler Bezugspunkt
Tags
Verkaufspsychologie #MarketingStrategie #AngstMarketing #FreelancerBusiness #Positionierung #Branding #Webdesign #Copywriting #Storytelling #Kundengewinnung #DepressionsFrame #MarketingOhneDruck #GlücklichUndGebucht
Over and out ✌🏻 Jasmin Di Pardo
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Transkript anzeigen
00:00:00: Neulich schrieb mir eine Interessentin diesen einen Satz und der geht mir nicht mehr aus dem Kopf.
00:00:05: Sie hat geschrieben, hey Jasmin, ich möchte nicht so verkaufen wie die meisten anderen.
00:00:10: Alle sprechen immer nur über Probleme, über Stress, die Ängste, den Druck, den man so hat.
00:00:15: Und dann ist ihr Angebot die einzige richtige Lösung.
00:00:18: Und das muss doch irgendwie auch anders gehen. Das fühlt sich für mich nicht so gut an.
00:00:22: Und ich fand diesen Satz so wahnsinnig stark, weil er genau das beschreibt, was wir alle jeden Tag spüren,
00:00:28: aber was wir uns schwer tun, in Worte zu fassen.
00:00:31: Weil wenn du mal durch LinkedIn scrollst, durch Instagram,
00:00:34: dann liest du zig Posts und am Ende fühlst du dich schlechter als vorher.
00:00:39: Du fühlst dich müde, klein, irgendwie hoffnungslos.
00:00:43: Und das ist kein Zufall.
00:00:44: Das ist eine ganz bestimmte Art zu verkaufen.
00:00:47: Und die ist sowas von im Trend momentan.
00:00:50: Das ist dieses Verkaufen über den Depressionsframe.
00:00:53: Und es ist die dunkle Seite der Verkaufspsychologie.
00:00:56: Und darüber möchte ich heute mit dir sprechen.
00:00:58: Denn kurzfristig bringt die ganz oft Klicks und Kommentare und teils massive Reichweite,
00:01:03: voller trauriger Emojis oder verzweifelter Zustimmung.
00:01:07: Aber langfristig ist es absolutes Gift für deine Marke.
00:01:10: Und deshalb zeige ich dir heute die fünf gefährlichsten Muster dieses Angst-Marketing oder Depressions-Frames
00:01:17: und warum das dein Business nicht voranbringt, also wenn du auf Dauer erfolgreich sein willst,
00:01:22: sondern warum das dein Business ruiniert.
00:01:24: Und ein kleiner Spoiler an dieser Stelle.
00:01:26: In der nächsten Folge schauen wir uns dann das genaue Gegenteil davon an und warum dieses Gegenteil so viel besser funktioniert und wie du das für dich ganz konkret umsetzt.
00:01:36: So, jetzt lass uns aber erstmal hier konkret werden und zwar mit dem ersten Muster, nämlich dem ersten großen Problem, was überall auftaucht und das ist die Erschöpfungsnormalisierung.
00:01:48: Hier wird also von Dauerstress als vermeintlichen Branchenzustand gesprochen.
00:01:54: Es wird also einem suggeriert und verkauft, dass es ganz normal ist.
00:01:58: Der Burnout gehört dazu.
00:02:00: Wer nicht überarbeitet ist, der arbeitet nicht hart genug.
00:02:04: Oder nur wer hart arbeitet, ist erfolgreich.
00:02:07: Und das ist halt so als Freelancer, das sind immer so Sätze, die man da hört.
00:02:12: Der Tenor ist immer der gleiche.
00:02:13: Leiden ist ganz normal.
00:02:15: Und nur wer leidet, der gehört auch dazu.
00:02:18: Und auf den ersten Blick fühlt sich das vielleicht sogar ganz gut an,
00:02:21: weil du so denkst, hey, endlich versteht mich mal jemand.
00:02:24: Ich bin auch abgearbeitet.
00:02:25: Ich bin auch ein Workaholic.
00:02:27: Ich kenne es auch von mir persönlich früher noch.
00:02:29: Ich habe auch immer gedacht, ja, muss halt so sein.
00:02:32: Bei mir hat es schon mein Papa immer gesagt,
00:02:34: das sagt er mir heute noch, ist der häufigste Satz, den ich höre.
00:02:37: Du musst halt nur hart genug arbeiten, dann wird auch was aus dir.
00:02:42: Und wir haben so dieses erste Gefühl von, ach, da versteht mich jemand.
00:02:47: Aber es schafft halt auch so eine Leidensgemeinschaft.
00:02:51: Wenn wir aber genau hinschauen, dann wird keine Energie für Veränderung freigesetzt,
00:02:56: sondern es wird einfach nur eine Bestätigung geliefert für den Status Quo.
00:03:00: Das heißt, du fühlst dich verstanden in deiner Erschöpfung,
00:03:03: aber du fühlst dich nicht ermächtigt, was dagegen zu tun.
00:03:06: Also du fühlst dich gleichzeitig so ein bisschen gelähmt.
00:03:10: Und das ist, als ob man dir sagt, hey, willkommen im Club, willkommen in der Community.
00:03:14: Es gibt ja auch extra Communities, wo man sich so versammelt, wenn man so workaholic ist
00:03:19: oder irgendwie, wir streben alle zu der einen Millionen Euro Umsatzgrenze
00:03:24: und geben da voll, wir geben alles im Hustle-Modus.
00:03:28: Und jetzt leider erst mal weiter hier in der Gruppe,
00:03:30: weil hier hast du Gleichgesinnte.
00:03:33: So, und dieses Willkommen im Club, diese Mitgliedskarte,
00:03:37: das führt mich gleich zum zweiten Muster.
00:03:39: Das Dauerproblem ohne greifbaren Wendepunkt.
00:03:43: Also hier werden Probleme detailliert und endlos beschrieben.
00:03:47: Zum Beispiel lese ich da immer im Marketing, ja, der Algorithmus ist so böse, LinkedIn ist jetzt total verändert und wenn du nicht ausgespielt würdest, dann liegt es an LinkedIn.
00:03:57: Die Kunden sind undankbar, die Konkurrenz ist unfair und es wird ein Szenario nach dem anderen aufgemacht, also ein Horrorszenario nach dem nächsten.
00:04:07: Der psychologische Effekt davon ist aber brutaler als die allermeisten denken, weil unser Gehirn kann mit einem nie endenden Problem nicht umgehen.
00:04:18: Wir suchen immer nach Lösungen, nach Abschlüssen, nach Brücken irgendwo hin zum Ziel.
00:04:24: Und wenn unser Gehirn diese Lösungen, diese Abschlüsse nicht findet, also auch wenn wir eine Geschichte eröffnen, das ist dieser Storyloop,
00:04:31: Wir haben wecken Interesse, machen irgendein Thema auf mit einem Superhook oder so einem Cliffhanger-Headline.
00:04:40: Dann wollen wir auch irgendwann diesen Dupe wieder zumachen.
00:04:43: Ansonsten verzweifelt unser Gehirn.
00:04:45: Also wenn wir diese Lösungen nicht finden, dann schaltet unser Gehirn in den Freeze-Mode.
00:04:51: Und der Freeze-Mode ist die Schockstarre.
00:04:54: Die Folge ist mentale Erschöpfung statt Entscheidungsenergie.
00:04:59: Und du hörst einfach dann auf, nach Möglichkeiten zu suchen und du fängst halt an, die Bedrohung zu sammeln.
00:05:05: Also dein Fokus verschiebt sich von, hey, wie kann ich das lösen, hin zu, wie überlebe ich eigentlich den nächsten Tag?
00:05:14: Und das ist halt super, super schwierig und das ist sehr belastend.
00:05:19: Und in diesem Moment ist dieses Muster jetzt gefährlicher denn je.
00:05:24: Warum?
00:05:26: Weil der Boden unter unseren Füßen sowieso schon wackelt. Überall drohen ja tatsächliche existenzielle Gefahren, die in den sozialen Medien dann zwar hochgekocht werden, aber man liest ja immer von KI nimmt dir jetzt den Job weg, die Inflation frisst meine Rücklagen, die Lebenshaltungskosten explodieren.
00:05:45: Also es ist unendlich schwer, heutzutage positiv und mutig zu bleiben.
00:05:49: Und wenn dann auch noch das Marketing, was ja eigentlich helfen sollte,
00:05:54: den Fokus ausschließlich auf dieses Negative, auf die Negativität legt,
00:05:59: dann passiert genau das, wovor ich dich halt heute warnen will.
00:06:02: Nämlich die Menschen geben auf.
00:06:04: Die Menschen denken, ich schaffe das sowieso nicht.
00:06:07: Deine Kunden denken das und du denkst es auch.
00:06:09: Und du gibst es an deine Kunden einfach weiter dann.
00:06:12: Ich schaffe es sowieso nicht.
00:06:14: Und dieser zusätzliche Druck, der führt nicht zu Aktionen, was wir ja eigentlich beim Leser auslösen wollen oder beim Zielkunden, sondern der führt zu Resignation.
00:06:24: Also die Energie, die du für dein Business brauchst, wird im Nebel der Probleme aufgefressen, bevor du überhaupt anfangen kannst.
00:06:34: Da kommen wir zur psychologischen Falle, nämlich zum dritten Muster.
00:06:38: Und das ist ein ganz, ganz tückisches, nämlich die Abwertung durch Vergleiche.
00:06:43: Du kennst ganz bestimmt auch solche Posts auf LinkedIn, gehen die ja rauf und runter, auf Insta auch.
00:06:48: Zum Beispiel, hey, während du noch deine Rechnung schreibst, hat deine Konkurrenz schon fünf Highticket-Kunden gebucht.
00:06:55: Oder auch so Postings wie, andere sind schon längst souverän und erfolgreich, nur du bist noch nicht da angekommen.
00:07:03: Also die Botschaft ist immer die gleiche.
00:07:05: Die anderen sind ja viel, viel weiter und du bleibst zurück.
00:07:10: Du hängst hinterher.
00:07:12: Was ist der psychologische Effekt? Eine systematische Absenkung deines Selbstwerts.
00:07:17: Das merkst du gar nicht, das passiert unbewusst und unterbewusst.
00:07:21: Und dann irgendwann fühlst du dich nicht gut genug, du fühlst dich nicht schnell genug, nicht clever genug.
00:07:28: Und wenn du dich nicht gut genug fühlst, was machst du dann?
00:07:31: Richtig, du investierst nicht in dich.
00:07:34: Und dein Kunde ist genauso unterwegs. Dein Kunde wird auch nichts investieren, weil ja das an ihn weitergetragen wird.
00:07:40: Auch der Kunde fühlt sich so.
00:07:42: warum weil du denkst und auch der kunde denkt ha für so jemanden wie mich lohnt sich die beratung
00:07:47: doch sowieso nicht oder das teure tool ist ja eh nur für die die schon geschafft haben das ist viel
00:07:53: zu teuer das brauche ich noch gar nicht also die angst nicht genug zu sein blockiert die investition
00:08:00: in die eigene entwicklung also in deine entwicklung und auch beim kunden in des kunden in die
00:08:06: kundenentwicklung in die entwicklung des kunden hat es aber auch grammatik also es ist ein ganz
00:08:13: perfider kreislauf und ja deine kunden denken halt genauso ob du jetzt webseiten anbietet grafik
00:08:19: anbietet ob du text da bist die denken die investition lohnt sich sowieso nicht für mich
00:08:27: und das vierte muster was ich dir mitgeben will das baut darauf auf und das verschärft es sogar
00:08:31: noch es ist die sanfte pathologisierung was meine ich damit mit der sanften pathologisierung werden
00:08:38: strukturelle oft marktübliche probleme in persönliches versagen umgedeutet also wir
00:08:44: lesen da so typische sätze wie du sabotierst dich nur selbst unbewusste blockaden halten
00:08:50: dich klein dein mindset steht dir im weg hast du vielleicht auch schon mal gelesen an der
00:08:56: ein oder anderen stelle und verstehe mich nicht falsch also verstehe mich da bitte richtig ich
00:09:01: bin ein ganz großer fan von glaubenssätzen aber hier geht es nicht um hilfe hier geht es um
00:09:07: schuldverlagerung was das marketing versucht oder was die anbieter versuchen die dieses marketing
00:09:12: machen und ich will einfach dass du nicht in das gleiche horn bläst sondern dass du verstehst warum
00:09:17: es so wichtig ist dass wir die dunkle seite der verkaufspsychologie ganz schnell hinter uns lassen
00:09:21: das leben ist hart genug die welt ist schlimm genug und das problem liegt nicht mehr im markt
00:09:26: der pathologisierung sondern in der schwierigen akquise oder in der unklaren positionierung und
00:09:33: unterm strich steht immer das problem sitzt halt in dir tief in deinem innern du bist das problem
00:09:40: das ist das was dadurch suggeriert wird und dieser psychologische effekt der ist genauso
00:09:46: lähmend wie die davor wie die fehler davor die wir besprochen haben oder die punkte und der ist
00:09:51: selbstzerstörerisch also wenn du das gefühl hast dass du selbst der fehler bist im system wo soll
00:09:58: sie dann anfangen also es führt ja letztlich zu einem gefühl des persönlichen scheiterns was jede
00:10:04: handlungsfähigkeit gilt also warum noch was neues versuchen wenn ich doch sowieso mein eigener größter
00:10:10: feind bin es ist was ich ganz oft höre von kunden dass sie einfach sagen ah ja ich bin halt so
00:10:16: perfektionistisch ich kann das nicht umsetzen oder ich kann mich nicht zeigen oder was auch
00:10:21: immer. Wir glauben diese Dinge schon, was die Werbung uns suggeriert. Und diese Muster, die
00:10:28: erzeugen eine Bindung zwar mit dem Anbieter, also wir fühlen uns da schon, wir haben da schon Resonanz,
00:10:34: die wir dem Anbieter entgegenbringen. Aber das ist eine Bindung, die über Erschöpfung und über
00:10:39: Schuld funktioniert und nicht über Klarheit und Lösungen und hey Chaka, wir schaffen das und ich
00:10:44: kann das schaffen und so weiter also diese gefühle brauchen wir aber wir haben wir lösen diese gefühle
00:10:51: der erschöpfung aus wertlosigkeit schuld und die führen nicht zu buchungen die führen zwar zu so
00:10:57: einer resonanz also nicht im klick oder den der starken reichweite auf den ersten blick aber
00:11:03: langfristig führen die nicht zu buchungen sondern dazu dass die kunden verzweifeln also ja sie führen
00:11:10: zu ganz konkreten, unangenehmen und oftmals auch teuren Folgen für dein Business,
00:11:15: für deine Selbstständigkeit, weil die Folgen, da kann ich mal aus eigener Erfahrung berichten,
00:11:21: habe ich am eigenen Leib lernen müssen, warum dieser Weg in die Sackgasse führt.
00:11:28: Ja, kleine Ausschweife, ich möchte das in dieser Folge nämlich nicht vorenthalten,
00:11:32: weil das der Grund ist, warum ich einfach auch so leidenschaftlich gegen diesen Depressionsframe kämpfe.
00:11:38: Ich habe das selber erleben müssen am eigenen Leib.
00:11:41: Und die erste und häufigste Folge ist nämlich eine extrem geringe Verbindlichkeit.
00:11:46: Also du kennst es vielleicht, dass du einen Erstgesprächstermin hast mit einer Interessenten,
00:11:51: der in der Mail vielleicht auch schon super verzweifelt klang.
00:11:56: Und du denkst halt, dem kann ich voll gut helfen, weil der hat genau das, was ich ja im Marketing anspreche,
00:12:01: die und die Probleme und da kämpft er und da hat er es schwer und ich kann ja ihm die Lösung zeigen und so weiter.
00:12:07: Also passt eigentlich ganz gut, Resonanz ist da.
00:12:10: Und kurz vor dem Termin kommt die Absage.
00:12:13: Oder schlimmer noch, es kommt gar keine Absage, ist ein No-Show.
00:12:15: Person taucht einfach nicht auf.
00:12:18: Warum passiert das?
00:12:20: Weil die Motivation des Kunden oder des Interessenten nicht aus einer positiven Vision oder einer echten Möglichkeit entstanden ist,
00:12:28: sondern aus purer Verzweiflung.
00:12:30: Aus diesem Gefühl, ich muss jetzt was tun beim Kunden,
00:12:35: hat er sich bei dir gemeldet, angefragt und wenn der erste emotionale Druck nachlässt, dann kommt die Scham.
00:12:42: Dann schämt er sich, dass er überhaupt Hilfe braucht, weil wir haben ja vorher durch unser Marketing,
00:12:47: wenn wir das machen, wie ich bisher beschrieben habe, dann haben wir den ja so aufgebauscht,
00:12:53: in dieser Schlechtigkeit und wie schwierig alles ist, dass der einfach in sich zusammenfällt.
00:12:58: Kannst du, kennst du am eigenen Leib, wenn du solche Posts auf LinkedIn liest oder so Marketing liest,
00:13:03: Einfach mal darauf achten.
00:13:04: Es passiert unbewusst, aber wir können uns das auch bewusst machen.
00:13:08: Können das, dass wir es merken einfach oder mal drüber nachdenken auch.
00:13:12: Also er hat dieses Schamgefühl, dass er noch nicht so weit ist,
00:13:16: dass er nicht weiter ist als die anderen.
00:13:18: Und was passiert dann?
00:13:20: Haben wir jetzt schon gelernt, er verkriecht sich.
00:13:23: Also Kunde sagt den Termin ab oder erscheint einfach nicht.
00:13:26: Und das ist für dich als Dienstleister super frustrierend
00:13:29: und eine echte Zeitverschwendung einfach auch,
00:13:32: weil du bereitest dich ja auch vor und dann kommt keiner ja da gehen ja nicht nur diese fünf minuten
00:13:37: wartezeit drauf sondern eben auch die vorbereitungszeit die du dir genommen hast in aller regel fülltes
00:13:41: gespräch auch so und die zweite folge bei wenn man eben solches marketing macht die ist noch
00:13:47: viel unangenehmer weil das finanzielle rückforderungen betrifft und hier kann ich auch aus dem jahr
00:13:54: nähkästchen plaudern das habe ich leider auch früher erlebt als ich so marketing gemacht habe
00:13:59: weil du die Unzufriedenheit mit sich selber, also der Kunde kauft aus Unzufriedenheit mit sich selber und beschwert sich dann auch darüber.
00:14:11: Die wird geschürt durch das Depressionsmarketing und die überträgt der Kunde auf dich als Dienstleister.
00:14:18: Also der Kunde ist nicht unzufrieden mit deiner Leistung, im Gegenteil.
00:14:22: Er ist aber unzufrieden, dass er sich nicht besser fühlt, dass er nicht sofort Ergebnisse sieht.
00:14:29: dass er seine tiefsitzende Angst nicht wie durch ein Wunder jetzt verloren hat,
00:14:34: sondern dass die halt immer noch da ist und er irgendwie immer noch da steht,
00:14:37: weil er nichts umsetzen konnte, weil er sich selber blockiert hat.
00:14:41: Und weil er das nicht auseinanderhalten kann, verlangt der Kunde jetzt sein Geld zurück.
00:14:46: Oder ein Teil des Geldes oder ist irgendwie voll der Nörgler im Projekt, Webdesign oder was.
00:14:51: Oder wenn du Texte hast, der ist nie zufrieden.
00:14:54: Also er projiziert sein inneres Chaos auf eure geschäftliche Beziehung.
00:14:59: und ich hatte selbst so einen Fall, der mich das gelehrt hat, was auf dem Spiel steht und es war ein
00:15:06: Kunde, wie hat mir später dann gestanden, der aus reiner Verzweiflung gekauft hat und hat ein bisschen
00:15:13: geflunkert halt im Erstgespräch, hat aus reiner Verzweiflung gekauft und der hat alle Hoffnung auf
00:15:18: mich und unser Projekt projiziert. Ich sollte also jetzt der Retter sein, der sein ganzes Business,
00:15:23: sein Selbstwertgefühl repariert.
00:15:25: Wusste ich ja so gar nicht.
00:15:26: Der hat ja nichts gesagt.
00:15:28: Ich wusste von all dem nichts.
00:15:30: Und in der Zusammenarbeit selber war der dann halt so vor Angst gelähmt,
00:15:34: dass er nichts von dem umsetzen konnte, was wir besprochen hatten.
00:15:37: Der war immer erstarrt.
00:15:38: So, und was war das Ende vom Lied?
00:15:40: Er hat mich verklagt letzten Endes.
00:15:42: Er hat sein Geld zurückgefordert.
00:15:44: Und nicht, weil er mit meiner Arbeit unzufrieden war.
00:15:47: Das hat er immer betont.
00:15:48: Ganz im Gegenteil.
00:15:49: Aber die Verzweiflung war so groß für ihn,
00:15:53: dass der juristische Weg der einzige Ausweg scheinbar war,
00:15:58: um wieder an sein Geld zu kommen.
00:15:59: Und das ist die ultimative Konsequenz von Angstmarketing.
00:16:03: Also es zieht halt die Akkusauger an.
00:16:05: Das müssen wir unterm Strich festhalten.
00:16:07: Also wenn du Akkusaugerkunden haben willst,
00:16:09: die voll schwierig sind und deinen letzten Nerv kosten
00:16:12: und dir viele graue Haare machen,
00:16:14: dann mach Angstmarketing, dann nutze den Depressionsframe.
00:16:17: Wenn nicht, dann höre unbedingt die nächste Folge,
00:16:19: denn da erfährst du, wie es genau anders funktioniert
00:16:22: und warum anders so viel besser ist.
00:16:25: Aber du hast halt mit diesen Akkusaugerkunden und dem Depressionsframe
00:16:29: oder dem Angstmarketing hast du, stellst du die Zusammenarbeit
00:16:33: von der ersten Sekunde unter eine toxische Last von Erwartung, Druck,
00:16:39: unerfüllbarer Hoffnung.
00:16:40: Also das ist zum Scheitern verurteilt.
00:16:42: Und langfristig entsteht halt ein Riesenschaden auch für deine Marke.
00:16:46: Also wenn du nur über Probleme sprichst oder überwiegend über Probleme,
00:16:50: dann wirst du halt als Problemerinnerer auch abgespeichert.
00:16:53: Nicht als der vertrauenswürdige Lösungspartner, der Menschen hilft,
00:16:57: ihre Ziele zu erreichen und glücklicher zu werden.
00:17:00: Nee, du wirst mit Negativität, mit Druck, mit Hilflosigkeit assoziiert.
00:17:05: Auch unbewusst.
00:17:06: Also es muss nicht sein, dass ein Kunde sagt,
00:17:08: du bist doch der, der immer so viel Hilflosigkeit und Negativität propagiert.
00:17:12: Nee, also das passiert einfach unbewusst auch.
00:17:16: Und deine Wunschkunden, die souveränen Entscheider,
00:17:20: die nach Qualität und nach Partnerschaftlichkeit suchen,
00:17:23: die meiden dich dann halt wie die Pestner, weil die das bei dir nicht finden.
00:17:27: Also du resonierst mit den Menschen, die halt sich in ihrer Opferrolle auch suhlen,
00:17:32: die irgendwie auch schon so festgefahren sind vielleicht von vielen Umwelteinflüssen,
00:17:36: die wir gar nicht beeinflussen können, dass die da gar nicht anders können.
00:17:40: Also die wollen keinen Therapeuten für ihr Business, die Kunden, die du haben willst
00:17:45: und die du durch das Marketing ansprichst, was wir in der nächsten Folge besprechen.
00:17:50: die wollen keinen Therapeuten für ihr Business, sondern die wollen einen kompetenten Partner für ihren Erfolg.
00:17:55: So, und was ist jetzt der Ausweg aus dem Nebel?
00:17:59: Weil es war ganz schön schwere Kost heute, gell?
00:18:02: Also was ist die Alternative?
00:18:04: Wie kommst du jetzt raus aus diesem Verzweiflungsnebel?
00:18:07: Also zuerst musst du das fünfte und letzte Muster entlarven, was ich dir jetzt gleich sage.
00:18:12: Und das ist die vage Hoffnung.
00:18:14: Also so Sätze wie, es darf leichter werden oder wenn du das liest, Alarmglocken bitte anschalten, du musst es nicht alleine schaffen oder auch es gibt einen anderen Weg.
00:18:24: Dann klingt es erstmal tröstlich, also Alarmglocken an und dann mal weiterlesen, kurz innehalten und lesen, was steht da wirklich?
00:18:32: Steht da was Konkretes? Nö, es ist einfach Nebel.
00:18:36: Also es wird so eine emotionale Beruhigung versprochen, aber es wird keine Orientierung geliefert.
00:18:42: Und das ist das berühmte Licht am Ende des Tunnels, von dem nie klar ist, wie weit ist eigentlich der Tunnel noch?
00:18:48: Wie lang muss ich noch laufen?
00:18:50: Wenn du durch einen Gotthard gefahren bist und stellst dir vor, du müsstest durchlaufen, du findest nie raus.
00:18:54: Das Ende ist sowas von weit weg und das verlagert einfach die Entscheidungsunfähigkeit.
00:19:01: Das ist einfach ein bisschen netter formuliert, die Schlechtigkeit oder das Fokus auf das Negative ein bisschen leichter formuliert.
00:19:07: Also der gemeinsame Nenner von all diesen fünf Mustern, die wir jetzt besprochen haben, ist, dass die Bindung über Erschöpfung und Unklarheit erzeugen.
00:19:16: Also die schaffen Resonanz, ja. Und deshalb, wenn du mir sagst, hey Jasmin, aber auf LinkedIn und auf Insta, da funktionieren ja solche Posts.
00:19:25: Ich kenne Webseiten, die sind so geschrieben, getextet und es funktioniert mega gut.
00:19:30: Dann sage ich dir ja genau, es funktioniert auch, weil sie erst mal Resonanz schaffen, haben wir am Anfang ja gehört.
00:19:37: aber auf lange Sicht sabotieren sie halt dein Business. Warum? Auch das haben wir jetzt
00:19:43: besprochen, weil sie zu Unfähigkeit aufrufen oder weil sie in den Freeze Modus bei deinem Kunden
00:19:50: aktivieren, dass er gar nichts mehr machen kann. Also sie halten die Zielgruppe mental im Nebel,
00:19:56: diese fünf Muster und sie halten deinen Kunden auch klein. Das wollen wir nicht haben, weil die
00:20:02: Die Aufmerksamkeit, die entsteht, wenn man mit Schmerz resoniert, ist immer schwierig, wenn sowieso schon die Welt eben so schmerzvoll ist, wie sie momentan einfach ist.
00:20:11: Also da brauchen wir mehr Positivität. Dafür möchte ich einfach kämpfen.
00:20:15: Deshalb heißt es ja auch glücklich und gebucht.
00:20:17: Glücklich steht bewusst an erster Stelle.
00:20:20: Buchung zu haben ist super wichtig.
00:20:22: Das ist auch ein Riesenziel, was wir haben in der Zusammenarbeit.
00:20:25: Aber du sollst halt auch glücklich sein.
00:20:26: Wenn du nur gebucht bist, kein Glück hast, also nicht dich glücklich fühlst, dann nützt dir auch die ganze Buchungsliste nichts, das volle Auftragsbuch nichts.
00:20:37: Also es resoniert über den Schmerz und nicht, weil ein echter umsetzbarer Ausweg gezeigt wird.
00:20:42: Und das ist halt der perfide Deal, also es ist ganz gemein, weil du bekommst ein Like für dein Leid, was du verteilst, aber du kriegst keine Buchung für deine Lösung, die halt richtig gut ist.
00:20:53: Und ich habe es jetzt schon ein bisschen gespoilert, also unser Weg bei Glücklich und Gebucht für dich und auch für deine Kunden, schalte ich dir einfach mal kurz noch meine Webseite hier mit rein, kannst du mal gerne draufschauen auf www.inotech.de, weil unser Weg bei Glücklich und Gebucht für dich und deine Kunden ist genau das Gegenteil.
00:21:12: funktioniert über Sicherheit, über Klarheit und nicht über Angst.
00:21:16: Also es geht darum, dass du Orientierung gibst,
00:21:19: dass du den nächsten machbaren Schritt aufzeigst,
00:21:22: dass du die Perspektive weitest,
00:21:25: anstatt den Blick auf das Problem zu verengen.
00:21:28: Und deine Marke soll halt Leuchtturm sein und kein Nebelhorn.
00:21:32: Das wollen wir da erreichen.
00:21:34: Und wie wir das schaffen, genau darum geht es in der nächsten Folge.
00:21:39: Genau, das schalten wir mal wieder.
00:21:41: wieder zurück hier. In der nächsten Folge steigen wir nämlich tiefer ein in den Motivationsframe,
00:21:47: das heißt die konkrete psychologisch fundierte Alternative zum Deportionsmarketing und wie du
00:21:54: halt über Sicherheit auch verkaufst, ohne die Realität zu beschönigen, denn flunkern wollen
00:21:58: wir auch nicht, das ist auch nichts Gutes, wie du Mut machst ohne falsche Versprechungen zu geben
00:22:04: und das ist der Hebel, der alles verändert und deshalb sprechen wir da ganz ausführlich drüber.
00:22:09: Und bis dahin habe ich jetzt aber noch eine ganz einfache Aufgabe für dich, nämlich nimm mal deine eigene Kommunikation unter die Lupe.
00:22:17: Guck dir mal an deine Website, deine Social Media Posts, deine E-Mails.
00:22:21: Frag dich mal ganz ehrlich, fördert das, was ich schreibe, eher Depression oder vermittelt es echte, konkrete Hoffnung?
00:22:30: Bist du eher Vernebler oder bist du eher ein Kompass?
00:22:35: So, und das Fazit von heute ist also, dass echte, wahre, ehrliche und partnerschaftliche Conversion,
00:22:42: also die dann Spaß macht in der Arbeit, in der Umsetzung,
00:22:46: echte, wahre Conversion kommt von echten Buchungen, von idealen Kunden
00:22:51: und die entsteht durch Vertrauen, also nicht durch zusätzlichen Druck,
00:22:55: den du zusätzlich zum gesamten Weltkonstrukt und Weltgeschehen noch aufbaust in deinem Marketing.
00:23:01: Und genau das ist auch der Fokus in meinen Trainings, in der Beratung.
00:23:04: Du brauchst kein Megafon, du brauchst keine Sales-Keule, du brauchst Empathie und du brauchst Klarheit.
00:23:12: So, und wenn du dein Angebot und deine Kommunikation mal psychologisch prüfen lassen willst,
00:23:17: dann buch dir doch einfach mal ganz direkt auf www.inno-tech.de.
00:23:22: Hier oben rechts oder hier immer über diese bunten Buttons ein Match-Meeting.
00:23:26: Und dann gucken wir einfach mal.
00:23:28: Lass uns mal gemeinsam schauen, ob dein Marketing eher Mut macht oder eher lähmt.
00:23:32: und wie du planbare Kunden für dein Angebot begeistern kannst.
00:23:37: So, das war es erstmal von mir.
00:23:39: Viele Grüße gehen heute an Alex, der meinen Podcast in meinem Auto hört,
00:23:42: wie er mir verraten hat und der sich ganz dringend eine neue Folge gewünscht hat.
00:23:47: Und diese Folge ist auch, genau, und Grüße gehen auch noch an Dorothea raus,
00:23:51: die sich nämlich, wie ich, mehr motivierendes Marketing wünscht.
00:23:55: Also lieber Alex, lieber Dorothea, diese Folge ist für euch zwei
00:23:58: und für alle, die keine Lust mehr auf Depressionsmarketing haben,
00:24:03: so und zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen du weißt es ja schon Glück und Wissen verdoppeln sich nur wenn man sie teilt
00:24:08: deshalb schick doch die Folge gern an jemand der wo du sagst hey das könnte ihn auch weiterbringen
00:24:13: und lass doch auch gerne eine kurze Bewertung da auf Google, auf Apple Podcasts, in der Spotify App
00:24:18: es gibt so viele Möglichkeiten wenn dir die Folge gefallen hat
00:24:22: und jetzt wünsche ich dir glückliches Umsetzen und viel Spaß bei den Hausaufgaben, auf and out, ciao ciao